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Immer weiter Richtung Süden...

Hallo ihr Lieben! Die Internetflaute ist vorbei und ich melde mich zurück von der, zurzeit, sehr stürmischen und launischen Insel am anderen Ende der Welt :-) Wir sind nun einmal fast die komplette Westküste der Südinsel hinunter gereist und haben vor allem sehr viel Wasser und Wind um die Nase geweht bekommen (sowohl Regen- als auch Meerwasser). Unser zweiter Stopp (nach Punakaiki) war Hokitika, ein sehr kleiner Ort, der aber weltberühmt für seinen Jadeschmuck ist. Also wieder so etwas wie ein "Muss" auf der Neuseelandliste. Wobei ich gestehen muss, dass wir einige Highlights auch einfach auslassen und lieber an unbekannten und touristenarmen Orten Halt machen und dafür dann schon ab und zu mal etwas schräg angeguckt werden ;-) Unser Hostel in Hokitika war auch eher so mittelmäßig, obwohl wir (ohne gefragt zu werden) ein Upgrade von einem 4er Zimmer (sogenannter "Share Room") auf ein Doppelzimmer bekommen haben. Das war wirklich freundlich von den Besitzern, trotzdem war das Zimmer aber sehr muffig und hat mich ein bisschen an einen alten Ostbungalow erinnert. Das eigentliche Problem war allerdings, dass das Hostel zwei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt an einem Highway lag und es also immer einen 40 Minuten Fußmarsch bedurfte, um in die Stadt zu gelangen (und Fußwege neben dem Highway sind hier nicht so angesagt ;-)). Wir hatten trotz allem einen ganz netten Aufenthalt (obwohl das schlechte Wetter noch dazu kam!), ich persönlich war dann aber froh weiterzureisen. Mein absolutes Highlight die Tage war, dass wir am Strand einen Seelöwen "getroffen" haben. Der kam einfach so aus dem Wasser an den Strand gerobbt! Ziemlich krass! Das war eine sehr aufregende und irgendwie unrealistische Begegnung. Jetzt weiß ich auch warum sie See"Löwen" heißen, es sind schon wirklich sehr stolze und majestätisch anmutende Tiere. Ich habe mich wirklich gefreut wie ein kleines Kind! :-) Während unseres zweitägigen Aufenthalts am Franz Josef Gletscher, ist der Himmel dann tatsächlich aufgeklart und wir konnten unsere Wanderung zu dem einzigartigen Naturspektakel tatsächlich durchführen. In einer sehr unterhaltsamen Rentnergruppe (war wirklich lustig und dank des Altersdurchschnitts war das Schritttempo auch eher gemächlich ;-)) haben wir die dreistündige Wanderung zum Fuß des Gletschers unternommen. Es war, wie nicht anders zu erwarten, sehr beeindruckend! Es ist wirklich schwer zu beschreiben, WIE beeindruckend der Gletscher ist. Man kommt sich seltsam klein und unbedeutend vor und ist einfach überwältigt von der Masse und der Kraft des Eises. Wahrscheinlich muss man wirklich einmal da gewesen sein, um seine eigenen Eindrücke zu sammeln, es lohnt sich absolut (Fotos folgen)! Nun sind wir gestern, nach einer etwas turbulenten Busfahrt, vorbei an atemberaubender Landschaft, in Wanaka angekommen. Der Ort ist wirklich schön, nicht zu klein und nicht zu groß, und liegt direkt an einem riesigen See. Aus unserem (diesmal ziemlich guten) Hostel hat man einen tollen Panoramablick über See und Berge. Für uns Küstenkinder mal etwas ganz anderes! Je nach dem, was das Wetter die nächsten Tage sagt, werden wir unsere Zeit wohl auf Wanderwegen, oder in Cafés verbringen... hat beides seinen Reiz ;-)! Auf jeden Fall werden wir die Ruhe genießen, bevor es die nächsten Wochen durch die großen Städte der Südinsel geht: Queenstown, Dunedin und Christchurch. Ich werde sicher berichten, sollte ich mich nicht im Großstadtdschungel verirren ;-) Bis dahin eine schöne Adventszeit!

26.11.14 08:04

Letzte Einträge: Inselhopping!, Picton, Zurück ins Abenteuer!, Westcoast!, Westküste 16. -25.11.2014

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Papa (27.11.14 08:49)
Woher weißt Du wie muffig ein alter Ostbungalow ist?????


(27.11.14 11:16)
Kanst du diese wahnsinnigen Eindrücke eigentlich noch alle aufnehmen? Ich drücke euch die Daumen, für sowohl Wanderungen und Cafe`s, ich drücke dich ganz fest! Dörte

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