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Picton

Angekommen auf der Südinsel in Picton (November 2014)

1 Kommentar 3.11.14 04:34, kommentieren

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Inselhopping!

Nach einiger Zeit nun wieder zurück und in der letzten Woche war tatsächlich viel los. Es gibt also eine Menge zu berichten! Am Montag haben wir uns schweren Herzens von Joanne und Greg verabschiedet. Unsere Zeit dort war, trotz der teilweise wirklich anstrengenden Arbeit, wunderschön und wir haben uns wirklich wie Zuhause gefühlt. Die zwei Wochen sind viel zu schnell vergangen und mir fällt es nach so einer tollen Zeit schwer, mich auf die nächsten Wochen Hostelleben zu freuen. Aber auch das gehört dazu und unser Abenteuer geht also weiter... :-) Nach einer kürzeren Busfahrt sind wir also an einem sehr stürmischen Tag in Wellington gelandet. Um Geld zu sparen und einfach weil wir ein bisschen eigen sind, haben wir natürlich nicht den öffentlichen Bus zu unserem Hostel genommen, sondern uns den Weg zu Fuß durchgeschlagen. Einerseits war das ziemlich nützlich, weil wir so die Stadt schon etwas erkunden konnten, andererseits ist Wellington eine sehr bergige Stadt und unser Körperschwerpunkt hat sich (dank Backpack) bei jedem Anstieg bedrohlich nach hinten verlagert ;-) Wir sind schließlich doch sehr erschöpft in unserem Hostel angekommen und konnten dann gleich auch unser Vierbettzimmer beziehen (um ehrlich zu sein wäre das Zimmer schon für ein Bett zu klein gewesen, keine Ahnung wie sie es geschafft haben dort vier reinzuquetschen). Mit unseren Rucksäcken war das Zimmer dann komplett überfüllt und man konnte wirklich überhaupt nicht mehr treten. Unser erster Eindruck war also, getrübt von dem schmuddeligen Hostel, dem winzigen Zimmer und dem miesen Wetter, eher schlecht. Wir konnten unsere drei Tage in Wellington dann aber doch noch genießen, da wir einfach von morgens bis abends unterwegs waren und anschließend völlig erschöpft in die Betten gefallen sind. So haben wir super viel von der Stadt gesehen und nur sehr wenig von dem Hostel ;-). Auf den zweiten Blick ist Wellington eine wirklich hübsche Stadt mit vielen Cafés, netten Straßen und Museen. Wir haben so viel mitgenommen, wie wir konnten und einmal das volle Touristenprogramm durchgezogen. Hat mir alles sehr gut gefallen, vom Aussichtspunkt hoch über der Stadt, bis zum berühmten "Te Papa Museum" welches die gesamte Geschichte des Landes erzählt. Nur die "Art Gallery" war eine Nummer zu anspruchsvoll für mich. Ich verstehe wirklich nicht, was sich manche Künstler bei ihren Werken denken, die einfach nur aus zwei Gummischläuchen bestehen und trotzdem in der Mitte eines riesigen leeren Raumes platziert, als große Kunst angepriesen werden. Was will mir der Künstler damit sagen...? Verrückt!! Nach diesem Besuch habe ich wieder einmal festgestellt, wie sonderbar die Menschen doch manchmal sein können ;-). Am Mittwochabend haben wir es zum ersten mal geschafft richtig essen zu gehen. Auch wenn es letztendlich nur auf Nudeln hinauslief, war es wirklich gemütlich und hat richtig Urlaubsfeeling gemacht. Jetzt sind wir, nach einer eher unspektakulären Kreuzfahrt von der Nord- zur Südinsel, seit zwei Tagen in dem kleinen Hafenort Picton und es geht uns super gut! Das Hostel ist einsame Spitze, mit super bequemen Betten (zwei Kissen!!!), frisch gebackenen Scones zum Frühstück und einer tollen Atmosphäre. Auch wenn man in dem kleinen Ort nicht viel unternehmen kann (außer vielleicht wandern und da sind wir ehrlich gesagt nicht ganz so ausdauernd ;-)) haben wir beschlossen etwas länger zu bleiben, um etwas runter zu kommen und das bombastische Wetter zu genießen. Am gestrigen Abend hat das gesamte Hostel ein großes Halloween-Dinner veranstaltet und wir haben es irgendwie geschafft an sehr schmackhafte Cocktails zu gelangen, ohne auch nur annähernd etwas dafür zu bezahlen... so macht das doch Spaß ;-)! Der Abend war wirklich schön, man ist mit einer menge Leuten ins Gespräch gekommen, hat Erfahrungen ausgetauscht und super viele spannende Lebensgeschichten zu hören bekommen. Besser hätte unser Start auf der Südinsel nicht laufen können und jetzt freue ich mich doch darauf die nächsten Wochen weiter zu reisen. Wir genießen nun aber erstmal die Zeit in Picton, gestalten unsere Tage ganz entspannt und faulenzen den Nachmittag auch mal im Liegestuhl in der strahlenden Sonne :-) Wärmste Grüße aus dem Süden!!

1.11.14 21:02, kommentieren